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Peregrina-Cup 2026: Teamgeist, Tore und ein neuer Turniersieger

Während die Fussballwelt noch die Höhepunkte der Weltmeisterschaft frisch in Erinnerung hat, stand auch bei der Peregrina-Stiftung ein sportliches Grossereignis auf dem Programm: Der alljährliche Peregrina-Cup. Am vergangenen Freitag trafen sich die Bewohnenden der verschiedenen Standorte zum gemeinsamen Grümpelturnier in Frauenfeld. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von fast 36 Grad waren Ausdauer, Einsatzbereitschaft und vor allem viel Teamgeist gefragt.

Auf dem Spielfeld wurde um jeden Ball gekämpft, am Spielfeldrand lautstark angefeuert und zwischendurch natürlich auch viel gelacht. Trotz der sommerlichen Hitze gaben alle Teams ihr Bestes und sorgten gemeinsam für spannende Spiele, eine grossartige Stimmung und einen unvergesslichen Tag.

Nachdem sich im vergangenen Jahr das Team aus Frauenfeld den Turniersieg sichern konnte, durfte sich dieses Mal das DH Kradolf über den Pokal freuen. Sport verbindet Menschen. Unabhängig von Herkunft, Alter oder sprachlichen Unterschieden. Beim gemeinsamen Spielen stehen Teamgeist, Fairness und die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt.

Der Peregrina-Cup bietet damit nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Alltag, sondern schafft auch Raum für Begegnungen und neue Kontakte über die einzelnen Standorte hinweg. Ein grosses Dankeschön an alle die auch dieses Jahr den Peregrina-Cup ermöglicht und diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Herzlich bedanken wir uns zudem bei ALIGRO, SIGG, ISA bodywear, LANDI, der Thurgauer Kantonalbank, der Mobiliar, Agrisano und Fielmann, die grosszügig die Preise für das Turnier zur Verfügung gestellt haben.

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Peregrina-Cup! Mit vielen Toren, fairen Spielen und gelebtem Zusammenhalt!

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer - UMA-Lager in Neuenburg

Vom 21. bis 23. Juli verbrachten 20 unbegleitete minderjährige Asylsuchende (kurz UMA's) drei abwechslungsreiche und unvergessliche Tage im Sommerlager in Neuenburg. Begleitet wurden sie von Mitarbeitenden des Standorts Frauenfeld.

Bei bestem Sommerwetter waren die Bedingungen ideal für ein vielseitiges Programm. Nach der Ankunft und einer gemeinsamen Stärkung standen Spiel, Bewegung und Spass im Mittelpunkt. Ob UNO, Volleyball, Fussball, Cricket oder Schwimmen. Für alle war etwas Passendes dabei. Es wurde viel gelacht, Neues ausprobiert und die gemeinsame Zeit genossen.

Besonders beeindruckend war die grosse Hilfsbereitschaft der Jugendlichen. Jeden Tag übernahm eine andere Gruppe die Verantwortung für die Zubereitung der Mahlzeiten. Anschliessend kümmerten sich alle gemeinsam um das Aufräumen. So leisteten die Jugendlichen einen wichtigen Beitrag zum Lageralltag und konnten Verantwortung übernehmen, Initiative sowie Selbstständigkeit zeigen und als Team zusammenarbeiten.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug am Mittwoch. Mit dem Sessellift ging es auf rund 1’200 Meter Höhe. Dort wartete eine wunderschöne Rundwanderung mit beeindruckenden Ausblicken. Inmitten der Natur genossen wir zudem ein gemeinsames Mittagessen und konnten den Alltag für einige Stunden hinter uns lassen.

Solche Ausflüge sind weit mehr als eine willkommene Abwechslung während der Sommerferien. Sie schaffen gemeinsame Erinnerungen, stärken den Zusammenhalt und fördern Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Integration. Die gemeinsam verbrachte Zeit trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen und das Miteinander nachhaltig zu stärken.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses UMA-Lager zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

 

Gemeinsam bereit für das grosse Finale

Fussball begeistert Menschen auf der ganzen Welt. Er überwindet sprachliche und kulturelle Grenzen, schafft Gesprächsstoff und bringt Menschen zusammen. Diese verbindende Kraft war auch beim Finale der Fussball-Weltmeisterschaft 2026 im Durchgangsheim Frauenfeld spürbar.

Am Sonntagabend bei angenehmem Sommerwetter versammelten sich viele Bewohnenden im Innenhof, um das grosse Finale der WM 2026 gemeinsam zu verfolgen. Die Stimmung war von Beginn an gespannt und erwartungsvoll. Bei gelungenen Spielzügen wurde applaudiert, bei jeder Torchance mitgefiebert und über die Entscheidungen auf dem Spielfeld angeregt diskutiert.

Für einige Stunden standen nicht Herkunft, Sprache oder die Herausforderungen des Alltags im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame Begeisterung für den Fussball. Solche gemeinsamen Erlebnisse sind wertvoll. Sie stärken das Miteinander, fördern den Austausch und schaffen Momente der Unbeschwertheit. Denn manchmal braucht es nicht viele Worte, um sich verbunden zu fühlen.

Manchmal reichen ein spannendes Spiel, ein gemeinsamer Jubel und die Freude am Fussball. Das WM-Finale im Innenhof des Durchgangsheims Frauenfeld war deshalb weit mehr als eine Sportübertragung. Es war ein Abend voller Spannung, Gemeinschaft und schöner Begegnungen, der vielen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Ein Tag voller Begegnungen in Frauenfeld

Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens und des Schweizer Flüchtlingstags öffnete die Peregrina-Stiftung am 20. Juni 2026 die Türen des Durchgangsheims an der Häberlinstrasse in Frauenfeld. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Unterkunft kennenzulernen, Einblicke in den Alltag der Bewohnenden zu erhalten und mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.

Bei strahlendem Sommerwetter herrschte auf dem Areal eine offene und herzliche Atmosphäre. Während der Führungen durch die Unterkunft erhielten die Gäste Informationen zur Unterbringung, Betreuung und Erstintegration von Asylsuchenden. Das interkulturelle Buffet bot dabei nicht nur kulinarische Vielfalt, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und Austausch.

Besonders gefreut haben uns die vielen positiven Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher. Die Gespräche zwischen Gästen, Bewohnenden und Mitarbeitenden zeigten, wie wertvoll der persönliche Kontakt ist und wie wichtig es ist, Räume für Begegnungen zu schaffen.

Zu den Gästen zählten Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Partnerorganisationen, Lehrpersonen, Freiwillige sowie interessierte Privatpersonen. Auch der Thurgauer Regierungspräsident Urs Martin nahm sich Zeit für einen Besuch. Wir danken allen Gästen für ihr Interesse und dem Frauenfelder Organisationsteam sowie den Bewohnenden und Mitarbeitenden, die mit ihrem Engagement zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben.

Tag der offenen Tür Frauenfeld 20. Juni 2026

Am Samstag, 20. Juni, öffnet die Asylunterkunft an der Häberlinstrasse 19 in Frauenfeld ihre Türen für die Bevölkerung. Von 11.00 bis 15.00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, die Unterkunft kennenzulernen und sich vor Ort ein eigenes Bild vom Thurgauer Asylwesen zu machen.

Besuchende erhalten Einblicke in den Alltag der Bewohnenden sowie in die Arbeit der Mitarbeitenden. Bei Führungen durch die Räumlichkeiten und im persönlichen Austausch können Fragen gestellt und Informationen aus erster Hand eingeholt werden. Der Anlass bietet die Gelegenheit, mehr über die Betreuung und Erstintegration von Asylsuchenden zu erfahren und Menschen kennenzulernen, die aktuell in der Unterkunft leben.

Für kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und einen ungezwungenen Austausch ist gesorgt. Der Tag der offenen Tür richtet sich an Nachbarinnen und Nachbarn, Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Organisationen sowie alle Interessierten.

Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Sie ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Bevölkerung, Bewohnenden und Mitarbeitenden und trägt dazu bei, die Peregrina-Stiftung und ihre Aufgaben besser kennenzulernen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf vielfältige Begegnungen.

 

 

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Die Peregrina-Stiftung

Der Bund erteilte 1985 den Kantonen den Auftrag, Strukturen zur Unterbringung von Asylsuchenden zu errichten. Zu diesem Zweck wurde im Kanton Thurgau die Peregrina-Stiftung gegründet. Diese führt seither im Auftrag des Kantons Asyl- und Nothilfeunterkünfte.

Im Jahr 2010 entstand die Flüchtlingsbegleitung mit dem Auftrag, die anerkannten und vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge zu unterstützen. Die Flüchtlingsbegleitung leistet in diesen 11 Jahren wertvolle Arbeit in der Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Im Rahmen der dritten Etappe der Neustrukturierung des Thurgauer Asylwesens wurden die Zuständigkeiten für die Sozialhilfe und die Fallführung Integration neu organisiert. Dieser kantonale Umstrukturierungsentscheid hatte zur Folge, dass die Flüchtlingsbegleitung per Ende 2021 schweren Herzens aufgelöst werden musste.