(30.03.2015 - 14.07.2017)
Der grosse Anstieg der unbegleiteten minderjährigen Personen des Asylbereiches (UMA) in der Schweiz Ende 2014 stellte den Asylbereich im Kanton Thurgau vor neue Herausforderungen. Als eine Reaktion darauf gründete die Peregrina-Stiftung die UMA-Schule, da alle UMA, welche das schulpflichtige Alter überschreiten, in der Regel keine Möglichkeit für einen weiteren Schulbesuch haben. Die UMA-Schule wurde am 30. März 2015 in Betrieb genommen. Im Sinne einer gelingenden Integration der Jugendlichen in Berufsleben und Gesellschaft ist es das Ziel der UMA-Schule diesen UMA zwischen 16 und 18 Jahren eine grundlegende Bildung sowie eine geregelte Tagesstruktur zu bieten.
An vier Tagen in der Woche findet in der UMA-Schule, welche sich für alle Thurgauer UMA zentral in Weinfelden befindet, in drei verschiedenen Niveaustufen Unterricht statt. Neben den Hauptfächern Deutsch und Mathematik werden die Lernenden auch in Geographie, Allgemeinbildung, Informatik, Malen und Werken, Sport und Musik sowie Hauswirtschaft unterrichtet.
Gesamthaft bietet die UMA-Schule Platz für maximal 40 Lernende, welche bis zur Erreichung der Volljährigkeit in die UMA-Schule gehen können. Solange Platz vorhanden ist und die Lernenden motiviert sind, besteht zudem die Möglichkeit für einen weiteren Schulbesuch auch nach Erreichen der Volljährigkeit.